Springbrunnen selber bauen – So gelingt’s

Der Blick von der Terasse in die Abenddämmerung, ein leises Plätschern im Hintergrund - was gibt es schöneres? Mit einem selbst gebauten Springbrunnen für den Garten ist das in wenigen Arbeitsschritten möglich. Der Brunnnebau ist zwar keine Hexenwerk, es gibt aber dennoch einige Dinge zu beachten.

Springbrunnen für deinen Garten

Lass dich inspirieren und baue deinen eigenen Brunnen im Garten. Starke Hände, Maurerfähigkeiten und ein Zementmischer sind dafür nötig.

Natürliche oder künstlich angelegte Quellen in Form von Springbrunnen gibt es schon seit dem 12. Jahrhundert. Als besonders hübsches gestalterisches Element wertet es jeden Garten auf.

Was muss ich beachten?

Solltest du beabsichtigen, einen Quellsteinbrunnen zu bauen, solltest du dir den passenden Stein im Vorfeld von einem Steinmetz bearbeiten lassen um ein passendes Loch zu bekommen. Je nach Größe des Brunnens stellt sich außerdem die Frage, ob er mit Grund/Leitungs- oder Regenwasser gefüllt wird. Bei Leitungs- und Regenwasser musst du nichts beachten, für eine Grundwasserbohrung solltest du dich aber im Vorfeld bei deiner Gemeinde erkunden, ob eine Genehmigung notwendig ist.

Hast du vor, den Springbrunnen als Fontäne in einen Teich einzubinden, gibt es auch einiges zu beachten.
So sollte eine solche Fontäne zum Beispiel nicht in Ufernähe positioniert werden, da ein aufkommender Wind sonst Teichwasser in den Garten wehen könnte. Zudem sollte der Bau einer Teichfontäne in der Nähe von Trittsteinen vermieden werden. Durch die ständige Berieselung werden wie glitschig und setzen Moos an. Seerosen sollten ebenfalls nicht in der Nähe einer Fontäne angepflanzt werden. Für Fische dagegen ist rund um die Fontäne ein beliebter Ort, da das Wasser dort am sauerstoffreichsten ist.

Sollten Kinder in deinem Haushalt leben, achte zudem auf außreichende Sicherheitsmaßnahmen, je nach Tiefe des Brunnens.

Autor: Sara