Hochbeet selber bauen – 6 Wege zum Gartenglück

Der Gartenboden schlecht, der eigene Rücken kaputt? Die Katze macht grundsätzlich zwischen die Erdbeeren und der Hund hebt sein Bein am liebsten an den Steckrüben? Mit einem Hochbeet sind diese Probleme passé. Viel Spaß beim Selberbauen!

Hochbeet als Bio-Paradies

Bio-Koch Michael Tokarski zeigt seine Hochbeete, die aus Holzkompostern entstanden sind, erklärt wie man sie füllt und was er alles darin einpflanzt.

Hochbeete gefallen optisch nicht jedem, sind aber sehr praktisch. Der Hauptgrund für den Bau eines höher gelegten Gartenbeets ist die Möglichkeit, rückenschonend gärtnern zu können. Ein gutes Argument, um bereits etwas an die Zukunft zu denken.

Hochbeete haben den weiteren Vorteil, dass sie den Anbau von Gemüse auch in Gärten möglich machen, die eine sehr schlechte Bodenqualität haben. Diese Gärten wieder so fit zu machen, dass Nährstoffdefizite ausgeglichen sind und wieder alles wächst und gedeiht, ist nicht einfach. Wesentlich unkomplizierter ist der Bau eines Hochbeets.

Auch Tierhalter finden schnell Gefallen an ihnen, denn mit markierenden Rüden und Katzen mit Vorliebe für Gartenbeete, lässt sich das selbst angebaute Gemüse doch nicht mehr so gut schmecken.

Wichtig beim Hochbeet selber bauen ist der Schutz vor Unkraut und Mäusen mit Hilfe von Gitter und Unkrautvlies. Holz muss von innen immer mit einer Folie geschützt werden, denn dort, wo Erde anliegt, gammelt das Holz schnell durch.

Auch das Wasser muss ungehindert abfließen können, sonst kommt es zu Staunässe und es sammelt sich am Grund eine eklig stinkende Masse. Hochbeete dürfen deshalb nie ganz geschlossen sein.

Auch die Füllung muss sorgfältig geschichtet werden, um ein hochwertiges Beet zu bekommen. Hier solltest du dich nicht verschätzen. Der Inhalt sackt in der ersten Zeit stark ab, sodass du anfangs häufiger Kompost und Ähnliches nachfüllen musst.

Autor: nantu.de